Praxis Pyfer
Telefonzeit Mo.-Do. 9-11 und 14-16 Uhr
Neue Praxisöffnungzeiten ab 2026:
Mo. bis Do.: 7:45h bis 13h und 14h bis 17h
Freitags geschlossen
Übersicht
Facharztpraxis PRM
Als Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin (PRM)
in eigener Praxis mit orthopädischem Schwerpunkt diagnostiziere und behandle ich Funktionsstörungen und körperliche Beeinträchtigungen des Bewegungsapparats (Muskeln, Sehnen, Gelenke, Knochen, Wirbelsäule), um die Mobilität und Lebensqualität der Patienten zu verbessern.
Die zentralen Tätigkeiten umfassen:
- Interdisziplinäre Diagnostik: Erstellung umfassender Anamnesen und Diagnosen unter Einsatz rehabilitativer Verfahren, z.B. sensomotorischer Tests, um die Ursachen von Schmerzen und Funktionseinschränkungen zu ermitteln.
- Individuelle Behandlungspläne: Entwicklung maßgeschneiderter Rehabilitationspläne, die oft verschiedene Therapieansätze kombinieren, anstatt sich nur auf eine einzige Methode zu verlassen.
- Konservative Therapieverfahren: Anwendung eines breiten Spektrums an nicht-operativen Behandlungsmethoden, darunter:
- Physikalische Therapien: Einsatz von Wärme, Kälte, Elektrotherapie oder Weichteiltechniken.
- Manuelle Medizin/Chirotherapie: Gezielte Techniken zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates.
- Medikamentöse Behandlungen und Injektionen: Verordnung von Schmerzmitteln oder gezielte Infiltrationen.
- Alternative/Naturheilverfahren: Ergänzende Anwendung naturheilkundlicher Methoden / alternativer Verfahren, z.B. Akupunktur.
- Medizinisches Training: Verordnung medizinischer Trainingstherapie (KGG: Krankengymnastik am Gerät)
- Rehabilitative Intervention: Ziel ist es, Patienten nach Verletzungen, Operationen (z.B. Gelenkersatz) oder bei chronischen Schmerzen (z.B. Rückenschmerzen, Arthrose) in einen aktiven, selbstbestimmten Alltag zurückzuführen und die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen.
- Prävention: Früherkennung von Risikofaktoren, um Beeinträchtigungen der Funktionsfähigkeit vorzubeugen.
- Langfristige Begleitung: Behandlung akuter sowie chronischer Beschwerden und Management von Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität), insbesondere bei älteren Patienten.
Im Gegensatz zu reinen Orthopäden, die sich oft auf operative Eingriffe konzentrieren, liegt der Fokus des PRM-Arztes auf der ganzheitlichen, nicht-invasiven, also nicht-operativen, Wiederherstellung von Funktionen und der Behandlung von Schmerzen. Bei komplexen Schmerzsyndromen wird der Patient an spezielle Schmerzkliniken, z.B. für multimodale stationäre Schmerztherapien, bzw. an ein Schmerzzentrum oder einen Facharzt für Spezielle Schmerztherapie überwiesen.
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Oft senden wir unsere Patienten zur weiteren Behandlung zur Physiotherapie aber NICHT zur Massage. Warum?
Physiotherapeuten und Masseure haben unterschiedliche Ausbildungswege, Tätigkeitsbereiche und Verantwortlichkeiten, weshalb die Bezeichnungen nicht synonym verwendet werden sollten.
Hier sind die Hauptunterschiede:
1. Ausbildung und Qualifikation
- Physiotherapeut: Die Ausbildung ist umfassender und dauert in der Regel drei Jahre in Vollzeit an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule oder als Bachelor-Studiengang an einer Hochschule. Sie umfasst ein breites Spektrum an medizinischen, anatomischen und physiologischen Kenntnissen sowie theoretische und praktische Prüfungen. Physiotherapeuten erlernen verschiedene Behandlungstechniken, darunter auch manuelle Therapien, Bewegungstherapie, Elektrotherapie und vieles mehr.
- Masseur: Die Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister ist kürzer (ca. 2 Jahre) und konzentriert sich primär auf Massagetechniken und physikalische Anwendungen wie Hydrotherapie und Wärmebehandlungen. Der Fokus liegt auf der Anwendung dieser spezifischen Techniken zur Linderung von Beschwerden oder zur Entspannung, nicht auf der umfassenden Befundung und Planung komplexer Therapieverläufe.
2. Aufgaben und Tätigkeitsbereich
- Physiotherapeut: Physiotherapeuten führen eine detaillierte Befundung durch, entwickeln auf dieser Grundlage individuelle Behandlungspläne und passen diese kontinuierlich an den Genesungsverlauf des Patienten an. Ihre Arbeit zielt auf die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der körperlichen Funktionen und der Mobilität ab. Sie arbeiten oft eng mit Ärzten zusammen und behandeln Patienten mit komplexen Erkrankungen, Verletzungen oder chronischen Beschwerden.
- Masseur: Masseure konzentrieren sich auf die Anwendung von Massagetherapien zur Entspannung, Schmerzlinderung oder zur Förderung der Durchblutung. Sie arbeiten in Wellness-Einrichtungen, Fitnessstudios oder in physiotherapeutischen Praxen unter Anleitung, sind aber nicht für die Erstellung eines umfassenden Therapieplans bei komplexen medizinischen Diagnosen verantwortlich.
3. Rechtlicher Status und Verordnung
- Physiotherapeut: Physiotherapeuten arbeiten auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung (Rezept) und sind als medizinischer Heilberuf anerkannt. Die Kosten für ihre Leistungen werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen, sofern eine medizinische Notwendigkeit besteht.
- Masseur: Die Leistungen eines Masseurs werden oft im Wellness- oder Präventionsbereich angesiedelt und müssen in der Regel selbst bezahlt werden, es sei denn, sie werden im Rahmen einer physiotherapeutischen Behandlung von einem Physiotherapeuten angewendet oder speziell ärztlich verordnet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Physiotherapeut über ein wesentlich breiteres medizinisches Wissen und umfangreichere therapeutische Kompetenzen verfügt, die weit über das Massieren hinausgehen. Die Bezeichnung als "Masseur" wird daher der Komplexität und Eigenständigkeit des Physiotherapeutenberufs nicht gerecht.
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